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Bauleistung

Der ARGE A94 Isentalautobahn wurde der vierstreifige Neubau des rund 33 km langen Abschnitts zwischen Pastetten und Heldenstein übertragen.

Der Baubeginn erfolgte termingerecht im Februar 2016 auf der gesamten Strecke zwischen Pastetten und Heldenstein. Mit den ersten Gründungsarbeiten für die Brücken wurde bereits begonnen.

Die technische Umsetzung des Projekts erfolgt dabei nach den anerkannten Regeln der Technik des Straßen- und Ingenieurbaus, wobei hier auch besonders hoher Wert auf eine Leistungserbringung in nachhaltig hoher Qualität gelegt wird, um so die anschließenden Erhaltungs- und Betriebsdienstmaßnahmen – diese werden dann durch die Isentalautobahn Services GmbH & Co. KG erbracht – mit möglichst geringen Verkehrsbeeinträchtigungen durchführen zu können. Hierdurch wird bereits in der Bauphase ein wichtiger Grundstein zur Schaffung und Beibehaltung einer höchstmöglichen Verfügbarkeit und Sicherheit der Strecke für die Verkehrsteilnehmer gelegt.

Auf der Neubaustrecke von 33 km werden Straßenkörper, rund 31.800 m² Lärmschutzwände und Lärmschutzwälle, 4 Anschlussstellen und 58 kleinere und größere Bauwerke, davon 4 Großbrücken mit Stützweiten von bis zu 600 m, hergestellt.

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Alle Maßnahmen werden durchgehend und in situ von unserer Umweltbaubegleitung betreut. Das Team stellt sicher, dass alle naturschutzfachlichen Belange und Auflagen eingehalten werden.

Zur Entlastung des öffentlichen Verkehrswegenetzes hat die ARGE A94 Isentalautobahn eine eigene Infrastruktur entlang der gesamten Neubaustrecke realisiert. Die Baustraßen und Behelfsbrücken nehmen den Baustellenverkehr auf und meiden dadurch möglichst umfänglich das öffentliche Verkehrsnetz.

Die geplante Trasse der neuen Autobahn und damit auch der Baustellenbetrieb werden regelmäßig von anliegenden Straßen gekreuzt. Um Konflikte zu vermeiden müssen einige Straßen gesperrt und Umleitungen eingerichtet werden. Damit ist ein eigener Verkehrskoordinator betraut, der in Absprache mit den Kommunen und dem Baubetrieb den öffentlichen Verkehr regelt (nähere Informationen hierzu finden Sie unter Umleitungen.

Bestehende Sparten, wie Strom-, Trink- und Schmutzwasserleitungen sowie Datenkabel der Telefon- und Internetverbindungen, müssen insbesondere bei Straßenkreuzungen umgelegt werden, um spätere Schäden oder Versorgungsengpässe zu vermeiden.

Zur langfristigen Sicherung der Qualität und Steigerung der Langlebigkeit kommen auch Sonderbauweisen zum Einsatz. Beispielsweise wird mit Hilfe eines Geotextils der Straßenkörper vom verhältnismäßig weichen Untergrund separiert, um die feinen Bestandteile des anstehenden Bodens von der Dammschüttung oder der Frostschutzschicht zu trennen. Dadurch wird ein stabiler und dauerhaft funktionierender Straßenkörper, unabhängig von Witterungseinflüssen, gewährleistet.

Eine weitere Besonderheit stellen die Rüttelstopfsäulen dar, die in Streckenabschnitten mit ungünstigen Bodenverhältnissen nach Vorgabe des Geotechnikers zur Bodenverbesserung eingebaut werden. Dabei wird der Untergrund mit hochwertigem Kies vermischt und eine wesentlich schnellere Umsetzung der Maßnahme ermöglicht.

In einem eng begrenzten Feld im Westen der Neubaustrecke wird die Fahrbahn auf sogenannten betonierten Schottersäulen aufgesetzt. Hiermit werden spätere Setzungen und Wellungen der fertigen Fahrbahn vermieden. Sämtliche Brückenbauwerke werden auf betonierten Bohrpfählen gegründet. Die Pfähle haben Durchmesser von 90 cm bis 150 cm und stecken bis 25 m tief im Boden. Damit wird ein Absinken der Brückenbauwerke verhindert. Auch dem Lärmschutz wird in besonderem Maße Rechnung getragen. So kommt neben der Errichtung von Lärmschutzwänden und –wällen auf weiten Teilen der Neubaustrecke ein spezieller lärmmindernder Fahrbahnbelag zum Einsatz.